Der CAT - Lader von Bruder
so kommt er aus dem Laden:

nach dem Zerlegen erst mal ein Schreck: da ist ja wirklich wenig Platz für einen Ausbau zum ferngesteuerten Modell !!

nach Einsatz der Fräse sieht es schon besser aus !!

zur Not könnte der Fußraum noch geopfert werden

aber eigentlich sollte es auch so gehen, wenn Empfänger und Akku "eingezogen" sind bleibt noch Platz für die übrigen Komponenten

mit voller Schaufel braucht man so ca 1200 p Hubkraft, da reicht ein kleiner Getriebemotor als Winde, abwärts geht es durch die Schwerkraft

Mit Styropr, Papier und Wuestspeilern wurde das Getriebe optimiert

danach gab's einen Rahmen aus Messing

rechts vom Getriebe kommt noch der Hubantrieb rein, die Akkus kommen ganz nach hinten, und die Elektronik kommt irgendwie dazwischen.
Das Getriebe im Detail:

Das Getriebe ist zu wenig untersetzt, die Motoren werden "abgewürgt", also nochmal neu bauen !
Damit der Getriebebau nicht zu kompliziert wird habe ich beschlossen, Servos zu nehmen, außerdem ist da die Elektronik auch schon dabei.
Poti ausbauen, Anschlag am Abtrieb beseitigen und überflüssiges Gehäuse absägen, dann sieht es so aus:

und im Lader reicht der Platz gerade so

Für die Zahnradkaskaden mußte im Fußraum des Fahrers Platz geschaffen werden, die Öffnungen wurden mit Kunststoffteilen, die an anderer Stelle herausgetrennt wurde, wieder verschlossen.


Das Heben und Kippen der Schaufel habe ich mit kleinen Getriebemotoren, die als Seilwinde arbeiten, gelöst.
Die "Kippwinde" sitzt direkt vorn am Schaufelarm, die "Hubwinde" im Heck.

Die Stromversorgung befindet sich unter und hinter dem Fahrersitz . Die Akkus müssen so weit wie möglich nach vorn, sonst stimmt der Schwerpunkt nicht, und der Lader kippt nach hinten weg.Ich musste zusätzlich vorn noch Blei unterbringen.

wie auf dem Bild zu sehen ist passt auch noch eine 5. Zelle hinter den Sitz, jedoch ist die Kraft auch so ausreichend, lediglich die Geschwindigkeit . . . (ist ja aber kein Rennwagen)
Unterdessen habe ich schon ausdauernd im Sandkasten gespielt, sogar nasser Sand läßt sich laden, wenn er vorher aufgelockert wurde.



Die Geländegängigkeit ist erstaunlich gut, auch Steigungen im Sand sind kein Problem (solange nicht heftig gelenkt wird)
Betriebsgewicht ca. 700 Gramm.
Unterdessen bekam der Lader noch Scheinwerfer (3-mm- LED's und Rücklichter (Rechteck-LED's 5x10)

Der Lader wurde unter der Überschrift " Miezecatzchen " auch in der Zeitschrift Trucks and Details vorgestellt.